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  • 12.06.2012 - Zecken als Krankheitsüberträger

Zecken als Krankheitsüberträger - wie können Sie sich schützen?

Nach einer aktuellen Studie des Robert Koch Instituts ist die Lyme Borreliose als Folge eines Zeckenbisses zwischenzeitlich in allen Teilen der Bundesrepublik verbreitet. In den südlichen Teilen Deutschlands übertragend die Zecken zudem den Erregern der gefürchteten Hirnhautentzündung FSME, bei der das zentrale Nervensystem des Menschen durch den Virus angegriffen wird.

 

Die FSME Hirnhautentzündung kann nicht therapiert werden. Deshalb ist es besonders wichtig, die Erkrankung zu verhindern, indem man versucht, Zeckenstiche zu vermeiden und sich gegen FSME impft.

 

Gegen die Übertragung der Borreliose dagegen gibt es noch keine Impfung. Man schätzt, dass jährlich zehntausende von Menschen in der Bundesrepublik daran erkranken.
Die Borreliose kann viele Symptome haben, angefangen von einer ringförmigen Hautröte im Anfangsstadium über Fieber und Kopfschmerzen im weiteren Verlauf bis hin zu starken Schmerzen, Gelenkentzündungen und Herzproblemen im chronischen Stadium. Im Frühstadium kann die Erkrankung mit Antibiotika erfolgreich bekämpft werden, in späteren und chronischen Stadien ist es schwieriger, mit Antibiotikagabe nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

 

Wie schützen Sie sich vor Zeckenstichen?

- Meiden Sie hohes Gras oder Unterholz.
- Tragen Sie geschlossene Kleidung mit langen Ärmel und langen Hosenbeinen.
- Ziehen Sie die Socken über die Hosenbeine, wenn Sie durch hohes Gras gehen.
- Bevorzugen Sie helle Kleidung, die Zecken lassen sich so besser erkennen und entfernen, bevor sie stechen.
- Insektenabweisende Mittel helfen, Zecken abzuhalten, stellen allerdings keinen sicheren Schutz dar

- Nach einem Aufenthalt in der Natur den Körper genau absuchen. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, z.B. Kniekehle, Hals, Kopfhaut usw.
- Schützen Sie sich in den Risikogebieten mit einer FSME Impfung.

 

Für Kinder gelten diese Vorsichtsmaßnahmen im besonderen Maße, da sie durch ihr Spiel im Freien ganz besonders gefährdet sind.